Educational Software

Die Idee, Computer im Bildungsbereich zu verwenden, ist nahezu so alt wie der Computer selbst. Spezielle Lernsoftware-Angebote bestehen schon seit den Anfängen der Computertechnik und erlebten ihren Aufschwung mit Aufkommen der Heimcomputer in den 1990er Jahren. Wie mächtig Lernsoftware sein kann, zeigt beispielsweise die Ausbildung von Piloten. Hier sind computergestützte Flugsimulatoren seit Jahrzehnten nicht aus der Ausbildung wegzudenken.

Auch Schulen stehen vielerlei Softwarelösungen zur Auswahl. Angefangen von einfachen Sprach-Tools, über „Classroom Aids“ (Unterricht unterstützende Methoden, wie „Moodle“ oder Whiteboards) und Nachschlagewerke bis zu komplexen Lernspielen.

Das Angebot ist vielfältig, breit gedeckt und beliebt. Alleine 2016 wurden weltweit 8,55% aller (Apple) iOS-Apps aus dem Bildungsbereich bezogen.

Dennoch fokussieren sich alle Lösungen auf ihre eigene Insel: sie bieten einen definierten Funktionsumfang eines Teilbereichs der Didaktik. Neben Lern-Apps werden Lehrkräfte durch vielfältige Verwaltungsapplikationen unterstützt, die nicht nur Notendurchschnitte errechnen, sondern Zeugnisse automatisiert ausstellen oder Tests auswerten.

Videoportale, wie z. B. YouTube, bieten ein breitgefächertes Angebot an Tutorials, Anleitungen, Lernvideos, Dokumentationen u.v.m. zur audiovisuellen Bildung. Selbst Professoren und Dozenten stellen Vorlesungen und ganze Seminare (für ihre Studenten) zur freien Verfügung online.

Microsoft geht mit der „Khan Academy“ noch einen großen Schritt weiter in Richtung Digital Education und baut diese zurzeit massiv aus.

Auch Lernspiele sind keine neue Er ndung. Sie helfen beim spielerischen Erlenen (komplexer) Bildungsthemen und geben dem Lernenden durch Belohnungen einen Anreiz weiterzumachen.

Schlussendlich sieht sich die Lehrkraft nicht in der Herausforderung ein mangelndes Angebot zu beklagen, sondern all die verfügbaren Quellen zu einem nutzbaren und wertvollen Pool zu konsolidieren. Das ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig. Eine einheitliche Plattform, ein Fundament fehlt. Evolvet schließt diese Lücke mit dem anwendungsbasierten Konzept „SOEE“.

Auch der Businessbereich sieht mittlerweile das Potential in digitaler und kollaborativer Bildung und bietet Mitarbeitern Möglichkeiten zur kostenlosen oder kostenreduzierten Weiterbildung an.