Wie funktioniert Wissensvermittlung?

Schulen versuchen Lehrstoff in Fächer zu unterteilen. Diese Fächer unterscheiden sich selbstverständlich stark in der Ausprägung des Unterrichtens. Dabei ist das Lernprinzip in fast allen Fächern gleich.

Die thematische Einheit beginnt meist indem der Lehrer, vor der Klasse stehend, mündlich in das Thema einführt. Als visuelle Unterstützung schreibt er an oder nutzt selbst gestaltete Tafelbilder. Im Folgenden erarbeiten die Schüler Aufgaben, durch vom Lehrer selbst gestaltete Arbeitsblätter oder durch Aufgaben aus Schulbüchern.

Der dritte Schritt ist die Abfrage des behaltenen Wissens: Tests, Klassenarbeiten und Klausuren. Diese Testungen werden zumeist ausschließlich vom Lehrer erstellt und müssen anschließend auch von ihm selbst, in zeitlich sehr aufwendiger Kleinarbeit, korrigiert werden.

Erst in den letzten Jahren formierten sich überschulische Standardsicherungen, wie die zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 oder den zentralen Klausuren der Sekundarstufe 2.